Kindgerechte Hörscreenings schaffen Gewissheit.
Hören bedeutet Mitreden, Mitlachen und Lernen. Gutes Hören ist somit ausschlaggebend für die Entwicklung Ihres Kindes. Und das beginnt früh. Schon in den ersten Lebensmonaten spielt das Gehör eine entscheidende Rolle für die Sprachentwicklung, die Konzentrationsfähigkeit und das
soziale Miteinander. Leider bleiben Hörstörungen bei Kindern oft lange unentdeckt – mit weitreichenden Folgen. Ein Hörscreening kann helfen, mögliche Beeinträchtigungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Früh erkennen - gezielt fördern.
Bereits auf der Geburtsstation wird bei Neugeborenen ein erstes Hörscreening durchgeführt. Dieses dient dazu, angeborene Hörstörungen zu erkennen. Doch auch später, im Kleinkind- oder Schulalter, kann sich das Hörvermögen verändern – zum Beispiel durch Mittelohrentzündungen, andere Infekte oder Entwicklungsstörungen.
Ein regelmäßiges Hörscreening beim Hörakustiker oder HNO-Arzt hilft, solche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Denn Kinder bemerken oft selbst nicht, dass sie schlechter hören. Sie passen sich einfach an – sprechen lauter, reagieren verzögert oder wirken unkonzentriert. Daher kommt es auch auf Sie als Eltern an, eine mögliche Hörminderung durch ein ungewöhnliches Verhalten Ihres Kindes zu erkennen.
Auf diese Anzeichen sollten Sie achten.
Kinder mit Hörminderung weisen oft typisches Verhalten auf. Dieses zu erkennen, ist der erste Schritt, um bei Hörproblemen Ihres Kindes aktiv zu werden. Achten Sie auf folgende Verhaltensmuster:
- Ihr Kind fragt oft nach („Was?“ oder „Wie bitte?“).
- Fernseher oder Tablet werden auffällig laut eingestellt.
- Ihr Kind reagiert nicht auf Ansprache von der Seite.
- Die Sprache Ihres Kindes bleibt undeutlich oder die Aussprache wirkt verzögert.
- Ihr Kind wirkt in lauter Umgebung schnell überfordert.
All diese Anzeichen müssen nicht zwingend auf ein dauerhaftes Hörproblem hinweisen. Sie sollten aber als Anlass genommen werden, bei Ihrem Kind einen Hörcheck machen zu lassen.
Sanft, schnell und spielerisch — die Spezialisierung unserer Hörakustiker und Pädakustiker auf kindgerechte Hörscreenings schafft ideale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Früherkennung.
Unsere Hörscreenings für Kinder sind völlig schmerzfrei und dauern in der Regel nur wenige Minuten. Mit modernen Messmethoden prüfen wir das Hörvermögen altersgerecht und spielerisch. Hierbei ermitteln unsere Pädakustiker durch verschiedene Spielhandlungen, in welchem Bereich die Hörschwelle liegt. Unser Fokus liegt hierbei nicht nur darauf, wann bestimmte Töne wahrgenommen werden, sondern auch, wie das Sprachverständnis bei bestimmten Lautstärken ist. Auf diese Weise lässt sich genau feststellen, ob das Gehör einwandfrei funktioniert oder ob weitere Untersuchungen notwendig sind. Generell liefern Hörscreenings ab ca. 2,5 bis 3 Jahren zuverlässige Ergebnisse. Gegebenenfalls kann man bei Auffälligkeiten einen zweiten Termin vereinbaren, bei dem festgestellt wird, ob sich das Messergebnis wiederholt.
AUSWIRKUNGEN AUF DIE SPRACHENTWICKLUNG
Kinder mit Hörminderungen haben oft Schwierigkeiten, Sprache zu hören und zu verstehen, was ihre sprachlichen Fähigkeiten und die Kommunikation beeinträchtigen kann. Eine verzögerte Sprachentwicklung in früher Kindheit kann die Folge sein.
BEEINTRÄCHTIGUNG DER LERNFÄHIGKEITEN
Hörminderungen können das Lernen erheblich beeinflussen. Kinder mit eingeschränktem Hörvermögen können Schwierigkeiten haben, dem Unterricht zu folgen, was zu schlechteren schulischen Leistungen führen kann.
SOZIALE UND EMOTIONALE AUSWIRKUNGEN
Kinder mit Hörminderungen neigen dazu, sozial isoliert zu sein, da sie Schwierigkeiten haben, Gespräche zu führen oder in Gruppen zu interagieren. Dies kann zu einem geringeren Selbstwertgefühl und sozialen Ängsten führen.
Unser Tipp für Eltern.
Ein Hörtest sollte spätestens bei der Einschulung oder bei Auffälligkeiten in der Sprachentwicklung erfolgen und danach regelmäßig kontrolliert werden. Unsere Hörakustiker beraten Sie gerne zu kindgerechten Hörchecks und beantworten alle Fragen rund um gutes Hören.



















































